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Willkommen

Zentrum für Mobilitätskultur

Das Verständnis von dem, was „Mobilität“ denn sei, ist unterschiedlich. In dem Zentrum verstehen wir darunter die Möglichkeiten von Menschen, ihr Alltagsleben vielfältig und auf angenehme Weise im Umfeld der Wohnstätte zu gestalten und Einrichtungen und Gelegenheiten für eben diesen „alltäglichen“ Bedarf vorzufinden.

Das bedeutet, der Begriff „Mobilität“ integriert nach unserem Verständnis technische, städtebauliche und soziale Einflüsse und auch Wechselwirkungen mit Architektur und Kultur. Denn vom „Daheimbleiben“ bis zum „Umherreisen“ überlagern sich Lebensweisen, wie immer historisch geprägte Infrastrukturen, sowie soziale und kulturelle Erfahrungen in jeder denkbaren Form. Der Begriff der „Mobilität“ kam ja einmal aus den Sozialwissenschaften und er meinte die Chance, zwischen sozialen Schichten zu wechseln. Wichtig dafür sind Offenheit und Auseinandersetzung mit Anderen, das verbinden wir auch mit unserer Arbeit. Die Vorstellung der Welt in den Köpfen zu ändern ist für uns genauso wichtig, wie die Welt selbst möglichst gut zugänglich und für die Menschen brauchbar zu planen.

Promenadologie

Promenadologie: In einer Aktion stellen Lucius Burckhardt und Helmut Holzapfel Tische auf Parkplätze in der Innenstadt von Kassel und veranstalteten dort eine Lehrveranstaltung

Für uns sind es gerade die Wechselwirkungen und Überlagerungen von verschiedenen Disziplinen, die Pfade für spannende Überlegungen eröffnen, die bisher oft durch die Begrenzung der Fachdisziplinen verbaut sind. Das Zentrum ist daher offen für alle Fachdisziplinen, die sich mit Fragen einer umfassend definierten Mobilität beschäftigen.

Wie stehen Haus und Straße in Wechselbeziehung? Was ist mit historisch herausgebildeten Mustern Nutzung von Straßen und Plätzen? Gibt es Sichtweisen auf Häuser, Straßen, Verkehrsmittel, die kulturell geprägt sind und wie kann man diese interpretieren und nutzen? Wie wirkt der „Hintergrund“ von sozialen und gesellschaftlichen Wertvorstellungen auf die Wirklichkeit im Verkehr? Welchen Einfluss haben geprägte „Sichtweisen“ von Stadt und Verkehr auf Architektur und Stadtplanung? Müssen wir nicht 2-3 Gänge zurückschalten und etwas Nachdenken, um die Kurve zu einer anderen Form der Planung und der Mobilität zu kriegen? In welcher Weise verlangt das Verlassen eingefahrener Wege Offenheit und Orientierung?

Das Zentrum besteht aus unter den gegebenen Fragestellungen arbeitenden Fachleuten, die unabhängig voneinander oder gemeinsam in der Fortentwicklung von Bausteinen der Mobilitätskultur arbeiten. Das Team